Spezialplastisole für Industrie
Compounds für anspruchsvolle Prozesse
Funktionale Beschichtungen für technische Anforderungen
In industriellen Produktionsumgebungen erfüllen Beschichtungen heute weit mehr als eine Schutzfunktion, denn sie beeinflussen Haftung, Verschleißfestigkeit und das Verhalten kompletter Systeme im Betrieb. ATF Ammendorfer Plastisole entwickelt Spezialplastisole, die chemisch und mechanisch auf anspruchsvolle Prozessbedingungen abgestimmt sind.
Die Einsatzfelder reichen von technischen Textilien und Kunststoffelementen bis zu metallischen Komponenten im Maschinenbau. Durch präzise gesteuerte Formulierungen entstehen Beschichtungssysteme, die gleichzeitig elastisch, abriebfest und haftstark sind. Füllstoffe, Weichmacher und Additive werden gezielt kombiniert, um die Balance zwischen Flexibilität, Beständigkeit und thermischer Stabilität sicherzustellen.
Das Ergebnis sind Oberflächen, die sich zuverlässig verarbeiten lassen, Prozessschwankungen ausgleichen und über lange Produktionszyklen konstante Eigenschaften behalten.
Anwendungen in der Textil-, Kunststoff- und Maschinenbauindustrie
Spezialplastisole von ATF Ammendorfer Plastisole werden in industriellen Prozessen eingesetzt, bei denen Funktionalität, mechanische Belastbarkeit und prozesssichere Verarbeitung gefordert sind. Die Einsatzgebiete reichen von technischen Textilien und Kunststoffelementen bis zu Komponenten im Maschinenbau.
Typische Anwendungen finden sich in der Herstellung von Förderbändern, Treibriemen, Filzen oder kaschierten Geweben. Das heißt dort, wo Materialhaftung, Elastizität und Abriebfestigkeit über die Lebensdauer eines Produkts entscheiden. Jede Rezeptur wird im eigenen Labor entwickelt, geprüft und dokumentiert, um die Wechselwirkung zwischen Material, Prozess und Funktion gezielt zu steuern. Das Ergebnis sind langlebige Oberflächen mit konstanter Performance.
Spezielle Lösungen für funktionelle Oberflächen
Industrielle Anwendungen erfordern zunehmend Oberflächen, die neben Schutz auch spezifische technische oder ästhetische Funktionen übernehmen. ATF Ammendorfer Plastisole entwickelt maßgeschneiderte Plastisole, deren Zusammensetzung gezielt auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt wird, ob rutschhemmende Strukturen für Arbeitshandschuhe, leitfähige Beschichtungen oder dekorative Systeme mit definierter Farbgebung und Oberflächenoptik.
Härtegrad, Viskosität und Fließverhalten werden im Labor präzise eingestellt, um eine gleichmäßige Verarbeitung und stabile Ergebnisse im Serienprozess zu gewährleisten. Durch die enge Verbindung von Entwicklung, Anwendungstechnik und Qualitätssicherung entstehen Lösungen, die sich von der Laborprobe bis zur industriellen Fertigung reproduzierbar umsetzen lassen.
Technische Präzision als Qualitätsstandard
Jede Charge wird im Labor umfassend geprüft und dokumentiert, um höchste Materialkonstanz sicherzustellen. Haftung, Schichtdicke, Elastizität und thermische Beständigkeit werden unter praxisnahen Bedingungen analysiert und bewertet. Die gewonnenen Daten fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Rezepturen ein und bilden die Grundlage für einen geschlossenen Qualitätskreislauf.
Dieses systematische Vorgehen verbindet technologische Flexibilität mit industrieller Präzision und gewährleistet, dass Speziallösungen von ATF Ammendorfer Plastisole dauerhaft reproduzierbar und prozesssicher bleiben.
Häufige Frage zu Spezialplastisolen für die Industrie
Hier beantworten wir Fragen zu Abriebfestigkeit, Haftung und funktionalen Oberflächen.
Welche Additive verbessern die Abriebfestigkeit?
Die Abriebfestigkeit von Plastisolen lässt sich gezielt über die Auswahl und Kombination geeigneter Füllstoffe, Weichmacher und Additive steuern. Spezielle Mikrofüllstoffe erhöhen die Oberflächenhärte und verringern den Materialabtrag bei mechanischer Beanspruchung. Gleichzeitig sorgen angepasste Weichmacher-Systeme dafür, dass die Oberfläche elastisch genug bleibt, um mikromechanische Belastungen, wie zum Beispiel durch Reibung oder Verformung, dauerhaft auszugleichen. Das Ergebnis sind kompakte, widerstandsfähige Oberflächen, die auch bei intensiver Nutzung ihre Funktion und Optik behalten, etwa in industriellen Anwendungen oder bei griffigen Werkzeugbeschichtungen.
Können die Compounds auf verschiedenen Trägermaterialien haften?
Ja! Die Haftung unserer Compounds kann gezielt an unterschiedliche Trägermaterialien wie Metalle, Textilien, Kunststoffe oder Glasfasern angepasst werden. Entscheidend ist die Abstimmung der Rezeptur auf die Oberflächenenergie und Porosität des Substrats. Dafür integrieren wir spezielle Haftvermittlersysteme oder setzen auf reaktive Gruppen innerhalb der Polymermatrix, die chemische Bindungen mit dem Untergrund eingehen. So entstehen dauerhaft haftende Schichten, die sich auch bei thermischer oder mechanischer Belastung nicht ablösen.
Wie reagieren Spezialplastisole auf Chemikalien oder Öle?
Die chemische Beständigkeit hängt stark von der Zusammensetzung der Polymer- und Weichmacherphase ab. Wir entwickeln maßgeschneiderte Systeme, die gezielt gegen Säuren, Laugen, Öle, Kraftstoffe und Lösungsmittel resistent sind. Die Beständigkeit wird nach DIN EN ISO 175 geprüft, wobei das Material über definierte Zeiträume in Kontakt mit unterschiedlichen Chemikalien gebracht wird. So können wir sicherstellen, dass unsere Spezialplastisole auch in technisch anspruchsvollen Umgebungen, wie zum Beispiel in der Automobil-, Maschinenbau- oder Chemieindustrie, ihre mechanische Stabilität und Funktionalität beibehalten.
Lassen sich rutschhemmende oder isolierende Eigenschaften integrieren?
Ja! Über gezielte Modifikation der Rezeptur lassen sich rutschhemmende, isolierende oder leitfähige Eigenschaften exakt einstellen. Durch die Zugabe spezieller Additive und Füllstoffe kann der Reibwert (μ) definiert werden, um beispielsweise Griffe, Bodenbeläge oder Handwerkzeuge mit erhöhter Griffigkeit auszustatten. Ebenso können elektrisch isolierende oder leitfähige Compounds formuliert werden, die den Anforderungen der EN 61340 (Elektrostatik) entsprechen. Dadurch lassen sich sowohl funktionale Sicherheitsaspekte als auch ergonomische Anforderungen gezielt realisieren.
Können Spezialplastisole auch in der Lebensmittelumgebung eingesetzt werden?
Nur bedingt! Standard-Plastisole sind nicht grundsätzlich für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen. Für Anwendungen in diesem sensiblen Bereich bieten wir separate, zertifizierte Systeme, die den Anforderungen der EU-Verordnung 10/2011, der FDA sowie den BfR-Empfehlungen entsprechen. Diese Compounds sind speziell entwickelt, um Migrationsfreiheit, Geschmacksneutralität und hygienische Sicherheit zu gewährleisten. So können sie beispielsweise für Dichtungen, Beschichtungen oder technische Komponenten in der Lebensmittelproduktion sicher eingesetzt werden.