PVC-Dichtungsmassen für Lebensmittelkontakt
Lösungen für prozesssichere Verpackungen
Geprüfte Qualität als Bestandteil sicherer Verpackungssysteme
In der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie hängt die Sicherheit von Verpackungssystemen maßgeblich von der Qualität der eingesetzten Dichtungsmassen ab. Sie bestimmen Haltbarkeit, Produktschutz und Prozessstabilität in der Abfüllung.
ATF Ammendorfer Plastisole entwickelt seit Jahrzehnten PVC-Plastisole, die für den direkten Lebensmittelkontakt geprüft und zertifiziert sind. Jede Rezeptur wird im eigenen Labor formuliert, getestet und dokumentiert, um konstante Materialeigenschaften über viele Produktionschargen sicherzustellen.
Wesentliche Parameter wie Elastizität, Dichtwirkung und thermische Beständigkeit werden gezielt an die jeweiligen Prozessbedingungen angepasst, beispielsweise von der Kalt- und Heißabfüllung bis hin zu Pasteurisation und Sterilisation. Dadurch entstehen Systeme, die unter realen Betriebsbedingungen reproduzierbare Ergebnisse liefern und zur Prozesssicherheit in der industriellen Verpackung beitragen.
Regelkonforme Materialien mit dokumentierter Sicherheit
In Anwendungen mit Lebensmittelkontakt ist Materialkonformität ein wesentlicher Bestandteil der Produktsicherheit. ATF Ammendorfer Plastisole formuliert Dichtungsmassen, die sämtliche relevanten europäischen und internationalen Vorgaben erfüllen, darunter die EU-Verordnung 10/2011, FDA-Regularien und BfR-Empfehlungen.
Jede Charge wird im eigenen Labor analysiert, validiert und dokumentiert, um vollständige Rückverfolgbarkeit und gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Die Compounds sind so konzipiert, dass keine Migration unerwünschter Substanzen erfolgt und die funktionalen Eigenschaften auch unter thermischer und chemischer Belastung stabil bleiben. So entsteht ein durchgängig kontrollierter Werkstoffprozess, der Sicherheit, Normkonformität und industrielle Verlässlichkeit miteinander verbindet.
Verschlusssysteme mit konstanter Performance
In automatisierten Abfüllprozessen müssen Dichtungsmassen unterschiedlichste Anforderungen erfüllen, bekanntlich von der mechanischen Belastbarkeit bis zur chemischen Beständigkeit. ATF Ammendorfer Plastisole entwickelt PVC-Plastisole, deren Viskosität, Härtegrad und Zusammensetzung gezielt auf das jeweilige Verschlusssystem abgestimmt werden, ob Twist-off-Deckel, Aluminium- oder Kronkorkverschlüsse.
Die Materialien gewährleisten eine präzise Verarbeitung und konstante Performance in kontinuierlichen Produktionsabläufen. Durch die enge Abstimmung mit technischen Teams, definierte Laborfreigaben und kurze Reaktionszeiten können Prozessparameter schnell angepasst und Abläufe stabil gehalten werden. Im Ergebnis entsteht ein kontrollierter, reproduzierbarer Fertigungsprozess mit Werkstoffen, die in allen Produktionsumgebungen gleichbleibende Ergebnisse liefern.
Verlässlichkeit durch technisches Know-how
Lebensmittelkontakt stellt höchste Anforderungen an Materialkompetenz, Verantwortung und Dokumentation. ATF Ammendorfer Plastisole verbindet langjährige Erfahrung in der Formulierung von PVC-Plastisolen mit einem tiefen Verständnis für regulatorische Vorgaben, Prüfmethoden und industrielle Abläufe.
In Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfinstituten werden Rezepturen regelmäßig überprüft, validiert und weiterentwickelt. Jede Anpassung wird nachvollziehbar dokumentiert und auditierbar festgehalten, damit Materialien entstehen, die nicht nur den geltenden Normen entsprechen, sondern durch ihre konstante Qualität Vertrauen schaffen und die Basis langfristiger Partnerschaften bilden.
Häufige Fragen zu PVC-Dichtungsmassen
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zu Prüfungen, Zertifizierungen und prozesssicherer Anwendung.
Wie wird die Eignung der Dichtungsmassen für Lebensmittelkontakt geprüft?
Jede Rezeptur wird nach den strengen Anforderungen der EU-Verordnung 10/2011, den FDA-Standards (Food and Drug Administration) sowie den BfR-Richtlinien (Bundesinstitut für Risikobewertung) geprüft. Diese Prüfungen umfassen umfassende Migrations-, Sensorik- und Stabilitätstests, um sicherzustellen, dass keine unerwünschten Stoffe in das Lebensmittel übergehen und dass die Materialien selbst unter Temperatur- oder Druckbelastung stabil bleiben. Alle Ergebnisse werden vollständig dokumentiert, archiviert und rückverfolgbar gemacht – ein entscheidender Faktor für Audits und Zertifizierungen entlang der Lieferkette.
Können Rezepturen an spezifische Füllgüter angepasst werden?
Ja! Dichtungsmassen werden präzise auf die Anforderungen des jeweiligen Füllguts abgestimmt. Dabei berücksichtigen wir Parameter wie pH-Wert, Fettgehalt, Alkoholanteil, Säuregrad oder Verarbeitungstemperatur. Ebenso werden Viskosität, Shore-Härte und Additivsysteme gezielt modifiziert, um optimale Dichtheit, chemische Beständigkeit und Freigabe zu gewährleisten. So entstehen Compounds, die exakt auf den Anwendungsfall, etwa von kohlensäurehaltigen Getränken bis zu fetthaltigen Molkereiprodukten, zugeschnitten sind.
Welche Temperaturbereiche halten die Dichtmassen aus?
Unsere Compounds sind für den Einsatz in unterschiedlichsten Temperatur- und Prozessbedingungen entwickelt: von der Kalt- und Heißabfüllung über Pasteurisation bis hin zu Sterilisationsverfahren. Je nach Rezeptur bleiben sie auch bei Temperaturen über 120 °C formstabil und behalten ihre Dichtfunktion dauerhaft bei. Gleichzeitig gewährleisten sie eine zuverlässige Rückstellfähigkeit bei Temperaturwechseln und das ist ein entscheidendes Kriterium für mehrfache Öffnungs- und Verschlusszyklen.
Wie wird die Qualität über verschiedene Chargen hinweg sichergestellt?
Die gleichbleibende Qualität wird durch ein mehrstufiges Qualitätssicherungssystem gewährleistet: Jede Charge durchläuft definierte Laborprüfungen, Freigabeprozesse und Rückstellmusterkontrollen. Alle Produktionsschritte sind chargen- und rohstoffbezogen rückverfolgbar, sodass sich jederzeit nachvollziehen lässt, aus welchen Komponenten ein Compound besteht und unter welchen Bedingungen er gefertigt wurde. Nur Chargen, die alle internen und externen Prüfkriterien erfüllen, werden zur Auslieferung freigegeben.
Können bestehende Materialien durch ATF-Compounds ersetzt werden?
Ja! Bestehende Dichtungsmaterialien können durch ATF-Compounds problemlos ersetzt werden. Dafür analysieren wir zunächst die vorhandene Rezeptur und deren Einsatzbedingungen, um anschließend eine funktionskompatible Alternative zu entwickeln. Diese neuen Compounds sind prozessneutral integrierbar, d.h. Produktionsparameter wie Maschineneinstellungen, Aushärtungstemperaturen oder Füllprozesse bleiben unverändert. Das ermöglicht einen reibungslosen Umstieg ohne aufwändige Umrüstungen oder Produktionsunterbrechungen.